Tapeten stürzen

Auf dem Beipackzettel steht, dass die Tapete "gestürzt" tapeziert werden muss. Was heißt das?

Die Grenze des technisch machbaren…

Auch in unserer modernen Zeit sind der Technik natürlich Grenzen gesetzt. So kann es bei der Herstellung von Tapete vorkommen, dass die Farbe oder Struktur einer Tapete am rechten Rand eine Nuance vom linken Rand abweicht. Beim Betrachten der Tapetenbahn ist das nicht sichtbar. Allerdingskönnen nach der Verarbeitung feinste Unterschiede im Nahtbereich sichtbar werden. Besonders stark tritt dieser Effekt bei Uni-Tapeten auf .

…und wie man diesen Umstand geschickt umgeht:

Um diesen sichtbaren Schönheitsfehler zu umgehen, werden betroffene Tapetendesigns gestürzt verklebt. Dabei wird einfach jede zweite Tapetenbahn auf den Kopf gestellt. Nun stößt immer eine rechte Seite an eine rechte und eine linke Seite an eine linke. Die Nahtbereiche sind nun wesentlich unsichtbarer. Sie müssen nur aufpassen, dass sie nie aus dem Rhythmus kommen.

Woran erkenne ich denn, ob eine Tapete gestürzt verarbeitet werden muss?

Im Einleger jeder Tapete befinden sich die Verarbeitungshinweise. Es ist die Pflicht des Verarbeiters, die Verarbeitungshinweise genau durchzulesen. Nur wenn in den Verarbeitungshinweisen ausdrücklich darauf hingewiesen wird, dass die Tapete gestürzt verarbeitet werden muss, sollten Sie das auch tun. Wenn Sie keinen Hinweis finden, dürfen Sie auf keinen Fall eine Tapete nach eigenem Ermessen gestürzt verarbeiten!

…und dies ist das Tapetensymbol:

Tapeten getürzt tapezieren

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